Besser einschlafen mit Ayurveda
Eine Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene: Vata, Pitta und Kapha kommen zur Ruhe
Schlaf beginnt nicht erst im Bett.
Er beginnt in dem Moment, in dem dein System spürt: Ich bin sicher. Ich darf loslassen.
Der Ayurveda kennt dafür ein feines Modell: die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha.
Sie steuern Bewegung, Stoffwechsel und Stabilität – am Tag wie in der Nacht.
Und gerade am Abend entscheidet ihr Zusammenspiel darüber, ob wir gut einschlafen oder gedanklich noch durch den Tag rasen.
Diese kleine ayurvedische Gute-Nacht-Geschichte ist eine Einladung, dein Nervensystem sanft herunterzufahren – ohne Technik, ohne Anstrengung. Nur mit inneren Bildern.
Die drei Doshas am Abend – eine ayurvedische Perspektive
Im Ayurveda steht der Abend für den Übergang:
vom Tun ins Sein, vom Außen ins Innen.
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Vata (Luft & Äther) ist abends oft besonders aktiv – Gedanken kreisen, der Körper ist müde, aber innerlich unruhig.
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Pitta (Feuer & Wasser) verarbeitet noch Erlebnisse, Gespräche, Eindrücke des Tages.
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Kapha (Erde & Wasser) bringt die Fähigkeit zur Entspannung, zur Schwere, zum Einschlafen.
Damit Schlaf entstehen kann, dürfen Vata und Pitta sanfter werden, während Kapha Raum bekommt.
Eine ayurvedische Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene
Es ist Abend.
Der Tag liegt hinter dir.
In deinem Inneren treffen sich drei Kräfte, die dich schon dein ganzes Leben begleiten.
Vata – die Bewegung darf ruhen
Vata war heute viel unterwegs.
Gedanken, Gespräche, Entscheidungen, Wege.
Jetzt wird Vata langsamer.
Der Atem wird tiefer.
Die Gedanken dürfen weiterziehen – ohne festgehalten zu werden.
Vata erinnert sich:
Ich muss jetzt nichts mehr antreiben.
Die Bewegung wird weich.
Pitta – das innere Feuer wird kleiner
Pitta hat heute verwandelt.
Essen in Energie, Erfahrungen in Erkenntnisse, Emotionen in Erinnerungen.
Jetzt reduziert sich die Hitze.
Nicht aus – nur gedämpft.
Pitta flüstert:
Alles Wichtige darf bis morgen warten.
Das innere Feuer wird warm, nicht fordernd.
Kapha – Geborgenheit breitet sich aus
Kapha tritt in den Vordergrund.
Ruhig. Beständig. Tragend.
Es entsteht ein Gefühl von Schwere – angenehm, erdend.
Der Körper sinkt tiefer in die Unterlage.
Muskeln lassen los. Gelenke werden weich.
Kapha erinnert dich:
Du wirst gehalten. Du bist sicher.
Wenn die Doshas im Gleichgewicht sind
Vata bewegt sich kaum noch.
Pitta glüht leise.
Kapha trägt.
Der Atem fließt ruhig.
Das Herz schlägt gleichmäßig.
Der Körper weiß, was zu tun ist.
Schlaf entsteht nicht durch Willen –
sondern durch Erlaubnis.
Ayurveda und Schlaf: Warum Geschichten wirken
Aus ayurvedischer Sicht sprechen Bilder direkt das feinstoffliche System an – dort, wo Vata sitzt.
Eine ruhige Geschichte wirkt wie eine innere Ölmassage für Geist und Nervensystem.
Besonders abends hilfreich:
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langsame Sprache
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wiederkehrende Bilder
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das Gefühl von Sicherheit und Rhythmus
So kann sich die Vikriti (dein aktueller Zustand) wieder deiner Prakriti (deine ursprüngliche Natur) annähern – deinem natürlichen Gleichgewicht.
So nutzt du diese Geschichte als Abendritual
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Lies sie im Bett oder auf dem Sofa, bei gedimmtem Licht
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Lies langsam – oder höre sie dir innerlich selbst vor
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Lass Bilder entstehen, ohne sie zu kontrollieren
Schon wenige Minuten reichen, um Vata zu beruhigen und Kapha einzuladen.
Fazit: Einschlafen beginnt mit innerer Ordnung
Ayurveda erinnert uns daran:
Schlaf ist kein Zustand, den wir erzwingen können.
Er ist das Ergebnis von Balance.
Wenn Vata ruhen darf,
Pitta loslässt
und Kapha Raum bekommt,
dann kommt der Schlaf ganz von allein.
🌙
Gute Nacht.
Du darfst jetzt nichts mehr tun.
Diese Geschichte ist eine Einladung.
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